Wir übernehmen Verantwortung für unsere Umwelt
Was sind die Umweltauswirkungen unserer Produkte? Welchen positiven Beitrag zum Klimaschutz können wir leisten? Wie gelingt es, die CO2-Reduzierung zu beschleunigen? Mit diesen Fragen beschäftigen wir uns schon lange. Als Unternehmen der ressourcenintensiven Baubranche sind wir uns unserer großen Verantwortung bewusst. Bei jeder Entscheidung, die wir treffen, spielen auch ökologische Aspekte eine wichtige Rolle. Mit energiesparenden, kreislauffähigen Produkten, mit der stetigen Optimierung unserer Fertigungsprozesse und Lieferketten tragen wir zur „grünen Transformation“ unserer Gesellschaft bei.
"Nachhaltigkeit ist ein integraler Bestandteil unserer Unternehmensstrategie. Mit der Produktion von über 100.000 Fenstern jährlich können wir eine Menge bewegen."
Tobias Kern
Geschäftsführender Gesellschafter
TMP Fenster + Türen GmbH
Wir setzen auf nachhaltige Werkstoffe: Low Carbon Glass
Auch Glas wird klimafreundlicher. TMP bietet standardmäßig CO2-reduziertes Glas an, ohne Aufpreis. Unser nachhaltiges Floatglas hat eine 45 Prozent bessere Klimabilanz als herkömmliches Glas, bei gleicher Qualität und Leistung.
Wir schaffen Transparenz: EPD-Zertifikate
Nachhaltigkeitszertifizierungen sind die Grundlage für nachhaltiges Bauen. Deshalb gibt es für unsere Fenster und Türen Umwelt-Produktdeklarationen (EPDs.) Sie geben detailliert Auskunft über die Ökobilanzen unserer Produkte.
Im Sinne der Kreislaufwirtschaft: Kunststoff-Recycling
Fensterprofile aus Kunststoff sind bis zu 100 Prozent recycelbar. Im Rahmen der Recycling-Initiative Rewindo sammeln wir ausgebaute Fenster, Rollläden und Türen und führen die recycelbaren Materialien in den Wertstoffkreislauf zurück.
Wir helfen bei der energetischen Sanierung: Energiesparrechner
Durch den Austausch alter Fenster lassen sich Energie und Heizkosten einsparen. Mit unserem Energiesparrechner können Eigenheimbesitzer im Handumdrehen ihr Einsparungspotenzial mit energieeffizienten Fenstern berechnen.
Nachhaltig kühlen mit automatisiertem Sonnenschutz
Rollläden und Raffstoren mit Funkantrieb reagieren automatisch, wenn die Sonne scheint und die Temperaturen innen ansteigen. Die Beschattung fährt herunter und sorgt für angenehm kühle Wohnräume – ganz ohne Klimaanlange.
Soziales Engagement
Aktives soziales Engagement ist seit der Gründung von TMP ein fester Bestandteil unserer Unternehmenskultur. Mit dem Wachstum unserer Firma wächst auch unsere gesellschaftliche Verantwortung und dieser möchten wir gerecht werden. Deshalb initiieren und unterstützen wir zahlreiche soziale Projekte. Unsere Heimatregion Thüringen, der Umwelt- und Klimaschutz sowie die Förderung junger Menschen liegen uns dabei besonders am Herzen.
TMP Jugendtour: Nachwuchsförderung im Radsport
Seit mehr als 25 Jahren unterstützen wir das Thüringer Radrennen, bei dem Nachwuchstalente aus ganz Europa an den Start gehen. Die TMP Jugendtour ist dabei mehr als eine Sportveranstaltung, sie vermittelt Werte wie Toleranz, Respekt und Fairness.
3Türmelauf: Run auf Bad Langensalza
Jedes Frühjahr laden Laufstrecken für alle Altersgruppen – „Bambini“, Schüler und Erwachsene – zum Mitmachen ein. Mit unserem Engagement stellen wir die Zukunft unseres Stadtlaufs langfristig sicher und verleihen unserer schönen Heimatstadt mehr Sichtbarkeit.
Insektenhotels: Insektenschutz und Umweltbildung
Unser 30-jähriges Firmenjubiläum war der Startschuss für das Projekt, mit dem wir Kinder spielerisch für den Natur- und Insektenschutz sensibilisieren möchten. Engagierte TMP Mitarbeiter bauen jedes Frühjahr Insektenhotels, die wir anschließend an regionale Kindereinrichtungen verschenken.
Artenschutzturm: Heimatkunde im alten Trafohäuschen
Was tun mit einer ungenutzten Trafostation? Wir haben sie in einen einzigartigen Artenschutzturm umgewandelt. Vögel und Fledermäuse finden hier Rückzugsräume und Brutnischen. Für Kinder werden naturkundliche Führungen angeboten.
Aktuelle News zum Thema Nachhaltigkeit & Engagement
Dienstagabend, TMP Panorama – der Konferenzraum des Bad Langensalzaer Bauelementeherstellers. Wo sonst Projekte besprochen und Entscheidungen getroffen werden, saßen rund 80 Unternehmerinnen und Unternehmer und stellten sich eine Frage: Lohnt sich Künstliche Intelligenz wirklich – oder ist das alles nur Hype? TMP Fenster + Türen und der BVMW Nordthüringen hatten gemeinsam eingeladen – und zusammen ein Zeichen gesetzt: Der Mittelstand in der Region wartet nicht ab. Er gestaltet.
Starke Partner für die Region
Die Zusammenarbeit zwischen TMP und dem BVMW Nordthüringen war an diesem Abend mehr als eine organisatorische Formalität. Thomas Hirt-Peterseim vom BVMW führte die Gäste souverän durch den Abend und sorgte dafür, dass aus einem Vortrag ein echter Austausch wurde. Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft ist die Stimme des Mittelstands in Deutschland – und genau diese Stimme war es, die gemeinsam mit TMP dafür sorgte, dass das Thema KI nicht länger als Großkonzern-Thema abgetan werden kann. Beide Partner eint die Überzeugung: Was in Bad Langensalza funktioniert, kann im gesamten Unstrut-Hainich-Kreis funktionieren. Der Abend war ein Angebot an alle Betriebe der Region – mitzukommen.
Zwei Jahre Vorsprung
Während viele Betriebe in der Region das Thema KI noch vor sich herschieben, ist TMP seit rund zwei Jahren mittendrin. Geschäftsführer Tobias Kern berichtete offen, wie es begann: In der Spitze gehen bei TMP mehr als 750 Bestellungen pro Woche ein und aus. Auftragsbestätigungen, Lieferscheine, Lieferstatus – das alles musste früher manuell geprüft werden. Rund 20 Prozent der Dokumente enthielten Fehler, die Mitarbeiter aufwändig heraussuchen und korrigieren mussten.
Heute erledigt das eine KI. Sie prüft, gleicht ab, erinnert Lieferanten automatisch bei Abweichungen – und greift nur dann auf einen Menschen zurück, wenn sie selbst nicht weiterkommt. Der Grund für die Dringlichkeit: Teile, die morgens geliefert werden, sind nachmittags bereits verbaut. Fehler in der Lieferkette bedeuten bei TMP nicht Papierkram, sondern Produktionsstillstand. Dieses Risiko hat das Unternehmen damit drastisch reduziert.
Die freigewordenen Kapazitäten sind kein Selbstzweck. Sie fließen dort ein, wo Menschen wirklich gebraucht werden: in Beratung, Qualitätssicherung und Kundennähe. Passend dazu das Bild des Abends: Während im Panorama über die Zukunft der Arbeit diskutiert wurde, bauten die Kollegen in der Spätschicht nebenan weiter Fenster – so wie jeden Abend. Genau das ist der Punkt: KI ersetzt bei TMP nicht den Menschen. Sie schafft Raum dafür, dass er das tun kann, was wirklich zählt.
Florian Arndt: Praxis ohne Ausreden
Als Gastredner holte TMP gemeinsam mit dem BVMW an diesem Abend jemanden, der KI nicht erklärt, sondern lebt. Florian Arndt aus Mühlhausen – laut Fachmagazinen einer der bekanntesten KI-Praktiker im deutschen Mittelstand, Redner vor bis zu 5.000 Gästen, ehemaliger Berater des Bundeskanzleramts – stellte exakt 20 Anwendungen vor. Nicht als Demo, sondern als direkten Werkzeugkasten für Betriebe jeder Größe.
Für Handwerker zwischen Mühlhausen und Bad Langensalza konkret: Angebote automatisch kalkulieren nach Eingabe der Quadratmeterzahl. Materiallisten für jeden Auftrag fehlerfrei zusammenstellen. Fahrtenbücher führen, Protokolle tippen, E-Mails beantworten – alles automatisiert, viele Lösungen bereits für wenige Euro im Monat umsetzbar.
Arndt sprach auch über sein eigenes Unternehmen: 80 Prozent seiner eingehenden E-Mails beantwortet heute eine KI. Seine Firma produziert 30 Prozent mehr als zuvor – bei 250.000 Euro weniger Kosten pro Jahr. Vier Stellen wurden nicht neu besetzt.
Moderiert von Thomas Hirt-Peterseim, beantwortete Arndt mehr als ein Dutzend Fragen aus dem Publikum – direkt und ohne Schönreden. Auch zu Kosten, Grenzen und dem, was KI schlicht nicht kann: Fliesen legen, individuelle Handarbeit, Entscheidungen mit Menschenverstand. Die Runde diskutierte bis in den Abend.
Innovation als Haltung – gemeinsam in die Zukunft
Für TMP und den BVMW Nordthüringen war dieser Abend kein einmaliges Event, sondern ein Auftakt. Das Unternehmen, 1990 in Bad Langensalza gegründet, heute unter den Top 10 der deutschen Fensterhersteller und 2020 mit dem TOP-100-Siegel für Innovationsmanagement ausgezeichnet, versteht Fortschritt nicht als Option, sondern als Pflicht gegenüber Kunden, Mitarbeitern und Region. Der BVMW Nordthüringen bringt dabei das Netzwerk mit, das solche Impulse in die Fläche trägt – und mit Thomas Hirt-Peterseim einen Gastgeber, der den Dialog zwischen den Akteuren lebendig hält.
Wer bereit ist, als produzierender Mittelständler offen über eigene KI-Projekte zu berichten, Fehlerquoten beim Namen zu nennen und den eigenen Konferenzraum als Lernort für die Region zu öffnen – während nebenan die Spätschicht läuft – sendet ein klares Signal: Innovation entsteht nicht im Silicon Valley. Sie entsteht in Bad Langensalza.