Hoher Besuch am Stammsitz in Bad Langensalza: Am 8. Juni hat Colette Boos-John, Thüringer Ministerin für Wirtschaft, Landwirtschaft und Ländlichen Raum, die TMP Fenster + Türen GmbH besucht.
Im Mittelpunkt stand der direkte Austausch über die Rahmenbedingungen, unter denen mittelständische Unternehmen in Thüringen heute wirtschaften – und wie sich Bauen einfacher, wirtschaftlicher und innovativer gestalten lässt.
Seit der Gründung 1990 in Bad Langensalza hat sich TMP zu einem der zehn größten Fensterhersteller Deutschlands entwickelt. Heute fertigen knapp 300 Mitarbeiter bis zu 100.000 Fenster im Jahr. Beim Rundgang und im anschließenden Gespräch gewann die Ministerin einen direkten Einblick in eine Produktion, die Tradition mit digitalen Technologien und konsequenter Innovation verbindet.
Im Zentrum des Gesprächs standen die eigenen Ansätze und Produkte des Unternehmens ebenso wie die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen für den Mittelstand: von Fragen rund um den Mindestlohn und fehlende Leistungsanreize über den Abbau von Bürokratie bis hin zur stärkeren Vernetzung der Thüringer Wirtschaftsakteure. Ziel war es, praktische Erfahrungen aus dem Unternehmensalltag unmittelbar in die politische Diskussion einzubringen.
Einen besonderen Stellenwert nahm dabei der Bürokratieabbau ein. Gerade mit Blick auf das geplante Thüringer Entlastungsgesetz machte TMP deutlich, wie sehr schlankere Verfahren und weniger administrative Hürden den Mittelstand entlasten, Investitionen erleichtern und bezahlbares Bauen überhaupt erst ermöglichen.
„Bezahlbares Bauen braucht weniger Bürokratie, schnellere Verfahren und mehr Vertrauen in innovative Lösungen", so Tobias Kern, Geschäftsführer der TMP Fenster + Türen GmbH.
Innovation, Nachhaltigkeit und das klare Bekenntnis zum Fertigungsstandort Thüringen prägen den Kurs von TMP seit jeher. Als einer der ersten Fensterhersteller Deutschlands setzt das Unternehmen serienmäßig auf CO₂-reduziertes Glas und treibt den Einsatz moderner, auch KI-gestützter Technologien in der Fertigung voran. So verbindet TMP regionale Verwurzelung mit Innovationskraft – und sichert als mittelständischer Arbeitgeber Wertschöpfung und Arbeitsplätze in der Region.
Auch die Ministerin würdigte die Innovationskraft des Unternehmens: „Unternehmen wie TMP zeigen, dass sich echte Wettbewerbsvorteile auch in etablierten, reifen Märkten durch innovative Technologien schaffen lassen", sagte Colette Boos-John über das Unternehmen, das unter anderem Heizglasfenster und Lösungen für das serielle Bauen anbietet.
TMP bedankt sich herzlich für den Besuch und den offenen, lösungsorientierten Austausch – und für das gemeinsame Ziel, den Bau- und Wirtschaftsstandort Thüringen voranzubringen.